Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Spandau e.V.
Rodensteinstr. 11  -  13593 Berlin-Spandau
Tel. 030 / 565 99 00-0    Fax 030 / 565 99 00-20
www.awo-spandau.de
awospandau@t-online.de
 

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Ehrenamt

 

MÖCHTEN SIE IHREM LEBEN MEHR SINN GEBEN,

 z.B. durch Engagement für andere Menschen?

 Sie sind an freiwilliger sozialer Arbeit interessiert?

 Sie wollen helfen?

 

 Dann unterstützen Sie uns bitte durch Ihre ehrenamtliche Tätigkeit!

  Die Arbeiterwohlfahrt ist politisch und konfessionell unabhängig.

Ihre Hilfe dient den Menschen in einem schwierigen Lebensabschnitt.

 

Wer Näheres zum Ehrenamt wissen möchte, kann hier in der Tagesbetreuung die Mitarbeiterinnen ansprechen oder im AWO-Kreisbüro nachfragen:

 

Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Spandau e.V.

Rodensteinstr. 11, 13593 Berlin

Tel. 030 / 565 99 00-0    Fax 030 / 565 99 00-20

E-mail awospandau@t-online.de

Internet www.awo-spandau.de

 

Aktiv bleiben in der AWO – das ist sehr gut für ALLE BETEILIGTEN!

In unseren 11 Abteilungen mit ihren 1200 Mitgliedern gibt es vielfältige Anregungen und Aktivitäten:  Theater- u. Konzertbesuche, Tagesfahrten, Gesprächskreise, Spielenachmittage, gemeinsames Kegeln oder Wandern, Tanzveranstaltungen, Feste je nach Jahreszeit ergänzen die täglichen gegenseitigen Hilfen und auch die Besuche zu Hause oder im Krankenhaus.

Jedes mal werden Kontakte gepflegt; Kontakte, die für alle Beteiligten von großer Bedeutung sind, zeigen sie doch, wie wichtig wir füreinander sind.

Früher waren die Wissenschaftler davon überzeugt, dass sich das menschliche Nervensystem nicht erneuern kann. Inzwischen ist aber bekannt, dass Anregungen, Aktionen sowie sportliche Aktivität die Neubildung von Nervenzellen fördern. Tag für Tag kommen dabei im Gehirn eines Erwachsenen einige tausend Nervenzellen hinzu. Im Vergleich zu den etwa

100 000 000 000  „alten“ ist das scheinbar nicht viel – aber: “Dafür verfügen die Nachwuchszellen noch über eine Erregbarkeit, die den alteingesessenen….. längst abhanden- gekommen ist“ (Gerd Kempermann vom Max-Delbrück-Centrum für molekulare Medizin in Berlin-Buch).

So wie ein Muskel unter Belastung wächst, so gedeihen die grauen Zellen, wenn man sie fordert. Wer ein körperlich und geistig aktives Leben führt, der scheint sein Gehirn vor unliebsamen Verfallserscheinungen im Alter zu schützen.

Zwei Psychologen aus Berlin haben sich ebenfalls mit dieser Frage beschäftigt:

Ulman Lindenberger und Martin Lövdén vom Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung berichten von ihrer Langzeituntersuchung mit 516 Berliner Bürgern im Alter von 70 bis über 100 Jahren.

 


Gymnastik-Pause während unseres Seminars im AWO-Schloss Fuchsmühl

Dabei erfassten sie das Ausmaß der „sozialen Teilhabe“. In Interviews erfragten sie bei den Teilnehmern, ob sie jeweils am Tag zuvor andere Menschen besucht oder selbst Besucher empfangen hätten. Auch Hobbys, sowie Restaurant-Besuche, Tanztreffen und kulturelle Veranstaltungen wurden auf „Aktivitätslisten“ festgehalten.

Ergebnis:
Jene Senioren, die ein sozialreiches Leben führten, zeigten im Laufe der 8 Jahre dauernden Untersuchung „einen geringeren Verlust an geistiger Leistungsfähigkeit als Personen  mit einem niedrigeren Ausmaß an sozialer Teilhabe.“

Und sie kommen zu dem Schluss: „Die schützende Wirkung hoher sozialer Teilhabe besteht vermutlich in ihrer anregenden Wirkung auf Gehirn und Verhalten.“ 

Ist das nicht großartig? Auch Sie sollte das zum Mitmachen ermutigen!

 

Detlef Schuster                     Rosemarie Druba                           Bärbel Pasche
Kreisvorsitzender                 stellv. Kreisvorsitzende                   Kreiskassiererin

P.S.: Die Zitate entnahmen wir dem Artikel „Hirn, kuriere dich selbst“ von Jörg Blech im SPIEGEL Nr. 20/2006

 

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