"Wir planen eine Kombination aus Beratungsangeboten mit regelmäßigen Sprechstunden, auch in Kooperation mit anderen Organisationen, der Vermittlung, Begleitung und Betreuung von Patenschaften zwischen Senior*innen und Ehrenamtlichen für Gespräche oder gemeinsame Aktivitäten sowie der Organisation von Veranstaltungen“, berichtet Thomas Scheunemann, Vorstandsvorsitzender der AWO Spandau. “Für die Umsetzung begrüßen wir zwei gut vernetzte, motivierte Kolleginnen in unserem Team.”
Die beiden werden nicht nur selbst Beratungen durchführen und vermitteln, sondern auch die Kooperation mit anderen Organisationen aufbauen und Ehrenamtliche koordinieren. Mit ihren Erfahrungen in der Arbeit mit Senior*innen und in der Jugendhilfe sind sie die perfekte Kombination, die die neue Begegnungsstätte mit Leben füllen wird.
Einsamkeit oder auch Veränderungen im persönlichen Umfeld sind Dinge, vor denen sich viele Menschen im Alter – insbesondere nach dem Arbeitsleben – fürchten. Es gelingt nicht allen, sich eine Beschäftigung zu suchen, die Freude macht und dabei körperlich und geistig fit hält. Hinzu kommt, dass in Zeiten der Digitalisierung viele Seniorinnen und Senioren oft vor einem Problem stehen, weil sie sich im Behörden-Dschungel oder auch auf Online-Portalen nicht mehr zurechtfinden und Hilfe brauchen. Hilfe, die sie im Austausch mit jüngeren Menschen bekommen können, zusammen mit dem Gefühl, von aktuellen Entwicklungen nicht abgeschnitten zu sein.
"Es war uns wichtig, einen Raum zu finden, der mit öffentlichen Verkehrsmitteln, barrierearm und fußläufig gut erreichbar ist", sagt Thomas Scheunemann. "Wir freuen uns, mit dem Raum in der Sandstraße 66 den passenden Ort mitten im Kiez gefunden zu haben."
Die Beratungsstelle kann per E-Mail an Treff-Marie(at)awo-spandau.de kontaktiert werden.