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Erinnerung pflegen

20 Auszubildende der Spandauer Knobelsdorff-Schule trugen im Rahmen des 40. Arbeitseinsatzes zum Erhalt der KZ-Gedenkstätte Mauthausen bei – und setzten sich dabei mit der Geschichte des Ortes auseinander.

Seit 1980 besteht die Kooperation zwischen Schule und Gedenkstätte. Die AWO Spandau leistet bei diesem wichtigen Projekt finanzielle Unterstützung: "Es ist eine langjährige Tradition, dass wir die Kosten übernehmen, die sonst die Auszubildenden selbst für die Fahrt aufbringen müssten", erklärt der Vorstandsvorsitzende Thomas Scheunemann.

Im Ausbildungsbetrieb des Oberstufenzentrums Bautechnik erlernen die jungen Menschen die Berufe Tischler und Zimmerer. Ihre Fähigkeiten konnten sie bei dem dreiwöchigen Aufenthalt in Oberösterreich für einen guten Zweck einsetzen: Sie restaurierten unter Anleitung eines Restaurators sowie ihrer Ausbildungsmeister drei Fenster der Küchenbaracke. Außerdem wurden Sitzbänke für den Außenbereich gefertigt.

Zwei Pädagogen der Gedenkstätte begleiteten die Auszubildenden während ihres Aufenthalts und brachte ihnen die Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers näher. Neben der Projektarbeit standen die Besichtigung eines Sägewerkes, eines Fertighauswerks, des Informations- und Weiterbildungszentrums Baudenkmalpflege – Kartause Mauerbach sowie Ausflüge in die Städte Linz und Wien auf dem Programm.