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Gemeinsam Farbe bekennen gegen Diskriminierung und Homophobie

Unter dem Motto: „Unite:it!“ fand kürzlich zum 21. Mal das LesBiSchwule Parkfests auf dem Gelände des Freilichtkinos im Volkspark Friedrichshain statt. Vor rund 2 Jahrzehnten vom Kreisverband AWO Spree-Wuhle ins Leben gerufen, ist das Fest inzwischen eine Institution, neben dem schwul-lesbischen Stadtfest und dem CSD.

Rot, orange, gelb, grün, blau, lila - eine Luftballonschlange in den Regenbogenfarben als Dekoration, so waren die AWO-Stände beim diesjährigen Parkfest im Friedrichshainer Volkspark schon von weitem zu sehen und lockten dementsprechend viele Neugierige an. Neben dem Kreisverband AWO Spree-Wuhle, der das LesBiSchwule Parkfests vor 21 Jahren gegründet hat, war der Wohlfahrtsverband auch mit einem Stand zu seiner Fachkräfte-Kampagne „Wir wollen Dich im Team“ (mehr Infos unter: www.team-awo.de) vertreten. Passanten konnten sich so über Stellenangebote bei der Arbeiterwohlfahrt informieren oder auch einfach nur für einen kleinen Plausch innehalten. Überhaupt: Bei herrlichem Sommerwetter war die Stimmung ausgelassen gut und das sollte auch den ganzen Abend so bleiben. Dafür sorgten nicht zuletzt die verschiedenen Live-Musikacts. Parallel zum vielfältigen Bühnenprogramm präsentierten sich an Infoständen Projekte, Initiativen und freie Träger.

Das Motto dieses Jahr: „Unite:it!“ – dahinter steht einerseits der Wunsch nach Austausch mit den Partnerstädten des Berliner Bezirkes Friedrichshain-Kreuzberg. Andererseits aber natürlich auch ein klares Statement gegen Diskriminierung von Lesben und Schwulen. Denn immer wieder zeigt sich: Homosexualität ist in vielen Ländern immer noch weit davon entfernt, frei von Diskriminierung zu sein.

Das AWO-Fest ist inzwischen etabliert als ein jährliches Event, neben dem schwul-lesbischen Stadtfest und dem CSD. Seine Premiere hatte es im Jahr 1998 anlässlich der 150. jährigen Jubiläumsfeier des Volksparks.

„Super Stimmung, tolles Wetter - einfach ein schöner Abend“: Das war wohl das Fazit vieler Besucher/innen am Ende des Tages. Folglich lautete der feste Vorsatz: Nächstes Jahr sind wir wieder mit dabei!