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Praktische Tipps und leckeres Reste-Essen

"Vom Acker bis zum Teller" war das Motto für unsere Diesterweg-Stipendiat/-innen in den Herbstferien. Viel Wissenswertes zum Thema gesunde und nachhaltige Ernährung lernten sie – unter anderem, wo überall Zucker vorkommt!

Den Auftakt machte ein mehrtägiger Kochworkshop für beide Gruppen aus Spandau und Marzahn mit den Lebensmittelretterinnen vom Verein Restlos Glücklich e.V.in Kreuzberg. "Nach spannenden Theorieeinheiten, in denen sie sich mit Lebensmittelproduktion, dem Wert unserer Nahrung, gesunden Frühstücksalternativen, richtiger Lagerung im Kühlschrank und Strategien, um weniger Essen wegzuwerfen beschäftigt hatten, ging es dann ans Praktische", erzählt Lara Niederberger, Projekt-Koordinatorin für Berlin-Spandau. "Täglich bereiteten sie das Mittagessen selbst zu, und zwar leckere vegane 3-Gänge-Menus. In Kleingruppen ging es ans Schnippeln, Anbraten, Zusammenmischen, Backen und Abschmecken. Das Besondere: Das gesamte Menu bestand fast komplett aus geretteten Biolebensmitteln. Und zwar vor allem aus saisonalem Gemüse wie bunter Bete, Karotten, Kürbis, Kartoffeln, Äpfeln und Trauben. Sie haben gelernt, wie man aus altem Brot noch superleckere Brotchips zaubern kann und wie einfach sich aus Haferflocken, verschiedensten Kernen und Nüssen und einer zerquetschten Banane leckere süße Riegel zubereiten lassen – ganz ohne Zucker!"

Um Zucker ging es auch am Donnerstag: Die Spandauer Gruppe nahm im Technikmuseum an einer Führung durch die Ausstellung "Alles Zucker!" teil. "Wir haben uns Geschichte, Herstellung und Vorkommen von Zucker genauer angeschaut", berichtet Lara Niederberger. "Und mussten feststellen: Nicht nur in Lebensmitteln spielt Zucker eine zentrale Rolle. Zucker kommt praktisch überall vor, ob in Panzern von Insekten, umweltfreundlichen Klebstoffen oder sogar in 3D Druckern!"
Nach der Führung war noch Zeit, das Museum auf eigene Faust zu erkunden. Beim gemeinsamen Mittagessen im Museumsrestaurant achteten die Stipendiat/-innen besonders darauf, keine Reste übrig zu lassen und so ging es nach dieser Woche restlos glücklich zurück nach Spandau.